1 Jahr Willkommenskultur in der Gemeinde Beverstedt

Am 02.03.2015 begann das „Projekt“ Willkommenskultur in der Gemeinde Beverstedt mit der Auftaktveranstaltung „In der Fremde daheim – Zwischenstopp oder neues Zuhause?!-„. Bis dato hatte die Gemeindeverwaltung aufgrund der doch im Verhältnis zu den heutigen Flüchtlingszahlen sehr geringen Anzahl an Asylbewerbern versucht, die aufgenommenen Flüchtlinge eigenständig zu integrieren und ihnen die wesentlichen Dinge in dem für sie neuen Land aufzuzeigen, zu erläutern und bei den alltäglichen Sachen behilflich zu sein.

Da jedoch absehbar war, dass in den kommenden Monaten die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge stark ansteigen wird, wäre dieses nicht mehr möglich gewesen. Durch die Auftaktveranstaltung konnten viele Freiwillige gewonnen werden, die ihre eigenen Ideen für die Integration und Betreuung von Flüchtlingen mitgebracht und nun auch umgesetzt haben.

Wichtige Bestandteile waren an dieser Stelle die Einrichtungen eines Treffpunkts (Café International) und die Übernahme von Patenschaften.

Was sich jeder erhofft hat aber nicht zu erwarten gewesen ist, geschah nach nur einem halben Jahr zur Freude aller. Es hat sich der Verein Refugium – Flüchtlingsinitiative Beverstedt e.V. – gegründet. Hierfür gilt es noch einmal „DANKE“ zu sagen.

Viele weitere Projekte und Veranstaltungen konnten in diesem einen Jahr durchgeführt werden. Schauen Sie doch einfach mal selbst was in diesem einen Jahr alles passiert ist…1JahrWillkommenskulturBeverstedt

Sitzung des Präventionsrates der Gemeinde Beverstedt am 29.02.2016

Ein Jahr ist es nun her, dass die Gemeinde Beverstedt die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde um ihre Mithilfe bei der Betreuung und Integration der Flüchtlinge im Gemeindegebiet gebeten hat.

Aus diesem Grund hat der Präventionsrat der Gemeinde Beverstedt erneut eingeladen, um mit den Mitgliedern das vergangene Jahr zu betrachten, aber auch um zu schauen, was zukünftig noch getan werden kann, um den Flüchtlingen in diesem neuen und fremden Land das Leben zu vereinfachen.

Die entsprechenden Presseberichte finden Sie unter diesem Link:

Pressespiegel Willkommenskultur der Gemeinde Beverstedt

2. Café International in der Gemeinde Beverstedt

Nach dem großen Erfolg mit dem 1. Café International im Jugendhaus in Beverstedt konnte nach einiger Zeit festgestellt werden, dass dieses aufgrund der sehr großen Teilnehmerzahl drohte „aus allen Nähten“ zu platzen.

Nach einem kurzem Gespräch mit der Flüchtlingsinitiative Refugium bestand einhellig die Meinung, dass man ein 2. Café International benötigt.

Es freut die Gemeindeverwaltung sehr, dass der Verein Refugium hierfür den Part der Durchführung und Umsetzung übernommen hat. So konnte schnell das neue 2. Café International im Dorfzentrum in Stubben ins Leben gerufen werden. Die Eröffnung fand am 03.02.2016 statt.

Das Café International in Stubben hat nunmehr alle 14 Tage parallel zum Beverstedter Café International mittwochs ab 19.30 Uhr geöffnet.

Auch in diesem Café International würden wir uns freuen, wenn dort viele Menschen einfach mal vorbeischauen, um die Flüchtlinge und Ehrenamtlichen kennenzulernen. Jede Person/Jeder Verein ist dort recht herzlich Willkommen. Gerne kann die Gelegenheit genutzt werden, z.B. eigene Integrationsprojekte vorzustellen.

Asylsuchende in Beverstedt: Stand Februar 2016

Bis Herbst 2015 wurden in der Gemeinde Beverstedt 128 Flüchtlinge aufgenommen; die dann beschlossene Quote von 87 aufzunehmenden Personen bis kurz vor Weihnachten wurde erfüllt insgesamt waren es in 2015 also 215 Personen.

Die dann beschlossene Quote, die bis zum 31. 3. 2016 zu erfüllen ist, betrug 98 aufzunehmende Personen. Mit Stand 04.03.2016 haben wir 115 aufgenommen (also 17 mehr), so dass wir bis dato bei 328 Flüchtlingen sind. Hinzu kommen noch die Flüchtlinge, die bereits einen Aufenthaltstitel und eigenen Wohnraum in der Gemeinde haben und weiterhin von uns betreut werden (derzeit 13).

Quelle: Gemeinde Beverstedt, Oliver Fröhlich

Interkulturelles Jugendtheaterprojekt @Home

29. März bis 3. April 2016

Die Welt, in der wir leben, rückt immer näher zusammen. In einer neuen Welt anzukommen und sich in ihr zurechtzufinden, verlangt Geflüchteten einiges ab. Wie kann eine Integration gelingen, ohne dabei das eigene kulturelle Ich aufzugeben? Was bedeutet Heimat für die Betroffenen? Wie ergeht es denen, die hier geboren sind? Kann es vielleicht sogar eine neue Heimat für alle geben?

Das werden wir herausfinden und ein ganz eigenes Stück auf die Bühne bringen.

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